|
Besonders bei stärkerem Wind bauscht sich das Segel, indem es den
"Großbaum" (die untere Alustange) nach oben zieht. Dies
wird hoch am Wind zwar durch den Zug der Schot ausgeglichen, aber bei
achterlicherem Wind ist es nicht zu verhindern. Hier schafft der
Niederholer Abhilfe.
|
|
|
links: rechts: |
|
|
Bei stärkerem Wind geschieht es immer wieder, dass der Wasserdruck das luvseitige Seitenschwert so stark nach außen drückt, dass die Bordwand sich umbiegt und das Schwert praktisch wirkunglos durch das Wasser gleitet, weil es so flach liegt. In Holland, wo es viele große Boote mit Seitenschwertern gibt, dreht man nach jeder Wende bzw. Halse das Luv-Schwert herauf und das Lee-Schwert hinunter. Meine Meinung ist jedoch: warum das Luv-Schwert heraufdrehen, wenn es doch angesichts des Wasserdrucks ganz offensichtlich nötig gebraucht wird, um die Abdrift zu verringern? | |||
|
Meine Lösung: "Haken" und "Ösen" aus Stahlblech anfertigen, mit denen die Schwerter an der Bordwand gehalten werden. Die Bleche sind etwa 4cm breit und 2mm stark. Weitere Abmessungen spare ich mir - wer in der Lage ist, diese Teile anzufertigen, ist auch fähig, die Maße zu entwerfen. Der "Haken" an der Bordwand ist möglichst weit unten angebracht, um beste Wirkung zu erzielen. Er ist nach hinten offen, damit sich die "Öse" aus dem "Haken" löst, wenn man das Schwert nach hinten dreht. Die Teile sind mit Senkkopfschrauben und Hutmuttern befestigt. | |||
|
Eigentlich wollte ich hier auch ein paar Fotos zeigen, aber es ist sehr
schwierig, den Effekt von Wanten anhand von Fotos darzustellen. Wegen mehrfacher
Nachfrage begnüge ich mich jetzt mit folgender Beschreibung, damit Interessierte
nicht noch länger warten müssen.
|